Format der Assign-Datei ----------------------- Die Assign Datei beinhaltet die Einstellungen zu allen Song- und Wave- Programmplätzen und läßt sich auch mit einem einfachen PC-Texteditor be- arbeiten, da sie als Textdatei gespeichert wird. Bitte achten Sie darauf, daß Sie auch beim Abspeichern nach evtl. Änderungen dieses Format wählen und nicht z.B. die Datei als Word-Dokument o.ä. abspeichern. Die Einträge in der Assign-Datei haben folgendes Format: = [N:] [] [Q1: [Q2: ...] [L]] [TRP:] [M] [ { Wave-Zuordnungen, evtl. mehrere Zeilen } ] Angaben in [eckigen Klammern] sind optional, Angaben in sind durch entsprechende Daten zu ersetzen. Programmnummer: Nummer des Wave- oder Song-Programms in der Form: " " (z.B. S2B 123). Ein Wildcard "S *" anstelle der Programmnummer weist dem Song beim Laden der ASG-Datei die erste freie Programmnummer zu. Seit Version 4.09 kann die Nummer für die Song-Programme auch in der Form "S " (z.B. S 287) mit einer 1 bis 4-stelligen Programmnummer angegeben werden. Dateipfad: Pfad der zu ladenden Datei in DOS-Schreibweise, z.B. "B:\SUBDIR\FILE.MID" Programmname: Name, der vor dem Laden der Datei, oder wenn in der Datei selbst kein Name angegeben ist, angezeigt wird. Fehlt dieser Eintrag, wird der im Pfad angegebene Dateiname angezeigt. MIDI-Ausgangszuordnungen: Angaben, an welchen MIDI-Ausgängen alle oder einzelne MIDI- Spuren ausgegeben werden (Ausführung von links nach rechts): # Zuordnung gilt für alle Spuren z.B. #2,6,7 T: Zuordnung für die angegebenen Spuren 0 bedeutet keine Ausgabe dieser Spur z.B. T12:2,3 T5-8:1 T14:0 Fehlt die Angabe der Ausgangszuordnungen, gelten für den Song die Default-Werte. Cue-Punkt: Taktnummer der markierten Songposition (SP1..SP4 in der PERF- Funktion). L: Ist der Buchstabe "L" vorhanden, wird beim Anwählen des Songs die Loop-Funktion eingeschaltet, sonst ausgeschaltet. Transponierung: Wert (in +/- Halbtonschritten) der GM-Transpose Funktion. Matrixprogramm: Matrix-Programmnummer des dem Song zugeordneten Programms, in der Form ", ". Wave-Zuordnungen: Die einem Song zugeordneten Wave-Dateien werden als ein Block innerhalb von geschweiften Klammern angegeben. Es dürfen hier Waves für alle Wavebänke angegeben werden. Sobald ein anderer Song angewählt wird, werden jedoch nur die Waves in der WVH- Bank auch wieder aus dem Speicher entfernt. Die Voreinstellung der Ausgangszuordnungen (Default Output Assignment) hat dasselbe Format wie die Ausgangszuordnungen eines einzelnen Songs, wird aber vor dem Assign-Eintrag für den ersten Song in der Datei abgelegt. ______________________________________________________________________________ Beispiel: #1,5,6 T1-3:4 T10:7 Voreingestellte Ausgangszuordnungen S1A 1 = B:\BEATLES\OBLADI.MID MIDI-File für Programmplatz S1A 1 N:Obladi oblada (Beatles) Songname, der im Display erscheint #1,5,6 T1-3:4 T10:2,7 Ausg.-zuordnungen f. S1A 1 Q1:14 Q2:23 L Cue-Punkte SP1, SP2, Loop aktiviert TRP: -2 Transponierung für S1A 1 M 2,58 Matrix M1B 58 wird aufgerufen { WVH 43 = B:\WAVES\REFRAIN.WAV Wave-Dateien für S1A 1... WVH 44 = B:\WAVES\SOLO1.WAV WVH 46 = B:\WAVES\SOLO2.WAV WVA 25 = B:\WAVES\APPLAUS.WAV (Bleibt nach Songumsch. im Speicher!) } S 1234 = B:\WALZER\DONAU.MID { WVH 44 = B:\DAMPFER\TUUT.WAV } S * = B:\MYSONG.MID Nummer wird automatisch zugewiesen WVA 38 = D:\UNIVERS\TUSCH.WAV Diese Wave-Dateien sind keinem Song WVA 39 = D:\UNIVERS\LAUGH.WAV zugeordnet und daher ständig abruf- WVA 40 = B:\GAGS\HUALP.AIF bereit! ______________________________________________________________________________